CAROLINE KROMER.Strafverteidigung München
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ALLGEMEINES STRAFRECHT / KÖRPERVERLETZUNGMÜNCHEN · STRAFVERTEIDIGUNG

ANWALT KÖRPERVERLETZUNG · MÜNCHENKÖRPERVERLETZUNG.Strafverteidigung bei §§ 223 ff. StGB.

Vorladung. Notwehr. Aussage gegen Aussage. § 224 StGB. Schlägerei. Verteidigung.

KÖRPERVERLETZUNG / ERMITTLUNGSVERFAHREN

NICHT RECHTFERTIGEN.Akteneinsicht zuerst.JETZT.

STRAFVERTEIDIGUNG KÖRPERVERLETZUNG 089 41613831 Vorladung · Notwehr · § 224 StGB · Schlägerei
01 / VORWURF

Vorladung, Strafbefehl oder Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung

Keine Aussage ohne Akteneinsicht

Wird Ihnen nach einem Clubbesuch, einem Barabend oder einer Feier Körperverletzung vorgeworfen? Haben Sie eine Vorladung von der Polizei erhalten, obwohl Sie sich aus Ihrer Sicht nur gewehrt, jemanden weggeschoben oder eine eskalierende Situation beenden wollten?

Gerade Körperverletzungsvorwürfe entstehen häufig aus unübersichtlichen Situationen: ein Rempler, ein Wortwechsel, ein Schubsen, plötzlich mehrere Personen, plötzlich Verletzungen, plötzlich Anzeige.

Oder arbeiten Sie als Sicherheitsmitarbeiter, Türsteher oder im Veranstaltungsschutz und sollen nun Beschuldigter einer Körperverletzung sein, obwohl Sie für Ordnung sorgen, andere Gäste schützen oder eine aggressive Person aus dem Lokal bringen wollten?

Machen Sie keine Angaben zur Sache, bevor die Ermittlungsakte bekannt ist. Nutzen Sie zunächst Ihr Schweigerecht. Erst nach Akteneinsicht lässt sich prüfen, welche Aussagen, Verletzungsbilder, Videoaufnahmen oder sonstigen Beweismittel tatsächlich vorliegen.

KÖRPERVERLETZUNG / DIREKTER KONTAKTVorladung erhalten? Keine Einlassung, bevor Aussage, Video, Verletzungsbild und Akte bekannt sind.
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02 / § 223 STGB

Körperverletzung nach § 223 StGB

Grundtatbestand der Körperverletzung

Der Vorwurf der vorsätzlichen Körperverletzung gehört zu den häufigsten Vorwürfen im allgemeinen Strafrecht. Gleichzeitig wird er oft unterschätzt. Viele Betroffene denken zunächst, es handele sich um einen kurzen Streit, ein Missverständnis oder eine Sache, die sich bei der Polizei schnell erklären lässt.

Gemäß § 223 StGB macht sich strafbar, wer eine andere Person vorsätzlich körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt.

Körperliche Misshandlung

Eine körperliche Misshandlung liegt vor, wenn das körperliche Wohlbefinden oder die körperliche Unversehrtheit mehr als nur unerheblich beeinträchtigt wird. Typische Beispiele sind Schläge, Tritte, Ohrfeigen, Stoßen, Würgen, Festhalten, Zu-Boden-Bringen oder das gezielte Zufügen von Schmerzen.

Gesundheitsschädigung

Eine Gesundheitsschädigung liegt vor, wenn ein krankhafter Zustand hervorgerufen oder verschlechtert wird. Dazu können Prellungen, Platzwunden, Hämatome, Schwellungen, Schwindel, Atembeschwerden, Knochenbrüche oder sonstige Verletzungsfolgen gehören.

Kausalität und objektive Zurechnung

Der Täter muss durch seine Handlung den Körperverletzungserfolg verursachen. Dies kann durch körperliche oder auch durch psychische Einwirkung geschehen, sofern daraus nicht unerhebliche körperliche Folgen entstehen.

Zusätzlich muss der Erfolg dem Täter objektiv zurechenbar sein. Objektive Zurechnung setzt voraus, dass der Täter eine rechtlich missbilligte Gefahr geschaffen hat und sich gerade diese Gefahr im Erfolg verwirklicht hat.

Ob eine unerlaubte Gefahrschaffung vorliegt, wird anhand von Kriterien wie Vorhersehbarkeit, Sozialadäquanz, allgemeinem Lebensrisiko oder eigenverantwortlicher Selbstgefährdung beurteilt.

Welche Strafe droht bei Körperverletzung?

Bei einer vorsätzlichen Körperverletzung nach § 223 StGB droht Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Auch der Versuch ist strafbar.

§ 223 STGB / TATVORWURF

NICHT JEDER KONFLIKT.ist strafbare Körperverletzung.

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03 / § 224 STGB

Gefährliche Körperverletzung nach § 224 StGB

Qualifikation der Körperverletzung

Eine gefährliche Körperverletzung liegt vor, wenn die Körperverletzung durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen, mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs, mittels eines hinterlistigen Überfalls, mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich oder mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung begangen wird.

Gefährliches Werkzeug

Ein gefährliches Werkzeug ist jeder Gegenstand, der bei der konkreten Art der Benutzung und des Körperteils, gegen den er eingesetzt wird, geeignet ist, erhebliche Verletzungen hervorzurufen.

Nicht jeder Gegenstand, der bei einer Körperverletzung eine Rolle spielt, ist automatisch ein gefährliches Werkzeug. Entscheidend sind konkrete Verwendung, Intensität, Zielrichtung und Verletzungsgefahr.

In Club- und Barfällen können insbesondere Gläser, Flaschen, Stühle, Aschenbecher oder Tritte mit Schuhen relevant werden. Es ist aber stets im Einzelfall zu prüfen, ob der erhöhte Strafrahmen des § 224 StGB wirklich eröffnet ist.

Gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung

§ 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB setzt voraus, dass eine Körperverletzung von einem Täter mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich begangen wird.

Gemeinschaftlich bedeutet ein einverständliches Zusammenwirken. Nicht ausreichend sind bloße Anwesenheit, bloße Bestärkung des Tatentschlusses oder rein passives Unterlassen. Erforderlich ist eine Mitwirkung, die die konkrete Angriffssituation abstrakt gefährlicher macht.

Bei Schlägereien mit mehreren Personen muss daher genau geprüft werden, wer was getan hat, wer nur anwesend war, wer geschlichtet hat und wem welche Handlung überhaupt sicher zugeordnet werden kann. Beruht der Tatvorwurf im Wesentlichen auf widersprüchlichen Angaben, gelten die besonderen Anforderungen einer Aussage-gegen-Aussage-Konstellation.

Welche Strafe droht bei gefährlicher Körperverletzung?

Bei gefährlicher Körperverletzung droht Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. In minder schweren Fällen beträgt der Strafrahmen drei Monate bis fünf Jahre. Auch der Versuch ist strafbar.

§ 224 STGB / GEFÄHRLICHE KÖRPERVERLETZUNGWerkzeug, gemeinschaftliche Begehung und konkrete Verwendung müssen exakt geprüft werden.
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§ 224 STGB / BEWEISLAGE

SCHWEIGEN SIE.bis Sie die Ermittlungsakte kennen.

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04 / §§ 226 / 227 STGB

Schwere Körperverletzung und Körperverletzung mit Todesfolge

Schwere Körperverletzung nach § 226 StGB

Von der gefährlichen Körperverletzung zu unterscheiden ist die schwere Körperverletzung nach § 226 StGB. Hier geht es nicht in erster Linie um die Art der Tatbegehung, sondern um besonders gravierende Folgen.

Eine schwere Körperverletzung liegt vor, wenn die verletzte Person etwa das Sehvermögen, das Gehör, das Sprechvermögen oder die Fortpflanzungsfähigkeit verliert, ein wichtiges Körperglied verliert oder dauerhaft nicht mehr gebrauchen kann, dauerhaft erheblich entstellt wird oder in Siechtum, Lähmung, geistige Krankheit oder Behinderung verfällt.

Der Strafrahmen beginnt bei einem Jahr Freiheitsstrafe und reicht bis zu zehn Jahren. Geldstrafe ist ausgeschlossen. Wird die Folge absichtlich oder wissentlich herbeigeführt, beginnt die Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.

Wegen des erheblichen Strafrahmens kann außerdem die Frage einer Untersuchungshaft und der Verteidigung gegen einen Haftbefehl relevant werden.

Körperverletzung mit Todesfolge nach § 227 StGB

Kommt es infolge einer Körperverletzung zum Tod der verletzten Person, steht der Vorwurf der Körperverletzung mit Todesfolge nach § 227 StGB im Raum.

Der Strafrahmen beginnt bei Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren. In minder schweren Fällen beträgt er ein Jahr bis zehn Jahre.

In solchen Verfahren kann es bereits im Ermittlungsverfahren zu einer Festnahme oder zum Erlass eines Haftbefehls kommen. Dann müssen die Voraussetzungen der Untersuchungshaft unverzüglich geprüft werden.

05 / § 229 STGB

Fahrlässige Körperverletzung und Strafantrag

Fahrlässige Körperverletzung nach § 229 StGB

Nicht jede Körperverletzung geschieht vorsätzlich. Auch die fahrlässige Körperverletzung ist strafbar.

Eine fahrlässige Körperverletzung liegt vor, wenn jemand durch eine Sorgfaltspflichtverletzung die Körperverletzung einer anderen Person verursacht. Der Strafrahmen reicht bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe.

Typische Fälle sind Verkehrsunfälle, Sportunfälle, Arbeitsunfälle oder sonstige Situationen, in denen jemand nicht gezielt verletzen wollte, aber durch unachtsames oder pflichtwidriges Verhalten eine Verletzung verursacht haben soll.

Strafantrag bei Körperverletzung

Die einfache vorsätzliche Körperverletzung nach § 223 StGB und die fahrlässige Körperverletzung nach § 229 StGB werden grundsätzlich nur auf Strafantrag verfolgt.

Eine Ausnahme gilt, wenn die Staatsanwaltschaft wegen eines besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung von Amts wegen einschreitet. Dann kann das Verfahren auch ohne Strafantrag weitergeführt werden.

In der Praxis kann ein besonderes öffentliches Interesse insbesondere bei erheblichen Verletzungen, Vorbelastungen, Taten im öffentlichen Raum, mehreren Beteiligten oder besonderer Eskalation angenommen werden.

Je nach Beweislage, Verletzungsbild und rechtlicher Bewertung kann dennoch eine Einstellung des Ermittlungsverfahrens in Betracht kommen.

KÖRPERVERLETZUNG / DIREKTER KONTAKT

NICHT ERKLÄREN.
erst Akteneinsicht.

Gerade bei Schlägereien, mehreren Beteiligten und widersprüchlichen Aussagen sollte vor jeder Einlassung geklärt sein, wer wem welche Handlung tatsächlich zuordnet.

06 / § 231 STGB

Beteiligung an einer Schlägerei nach § 231 StGB

Schlägerei oder von mehreren verübter Angriff

Strafbar macht sich nach § 231 StGB, wer sich an einer Schlägerei oder an einem von mehreren verübten Angriff beteiligt, wenn durch die Schlägerei oder den Angriff der Tod eines Menschen oder eine schwere Körperverletzung verursacht worden ist.

Eine Schlägerei ist eine tätliche Auseinandersetzung mit gegenseitigen Körperverletzungen, an der mehr als zwei Personen aktiv mitwirken. Ein Zweikampf kann zur Schlägerei werden, wenn ein Dritter tätlich eingreift.

Ein von mehreren verübter Angriff liegt vor, wenn mindestens zwei Personen in feindseliger Willensrichtung unmittelbar auf den Körper eines anderen einwirken wollen.

Sind Jugendliche oder Heranwachsende an der Auseinandersetzung beteiligt, müssen zusätzlich die Besonderheiten des Jugendstrafrechts berücksichtigt werden.

Beteiligung und Vorwerfbarkeit

Die Beteiligung im Sinne des § 231 StGB ist weit zu verstehen. Erfasst sein können nicht nur Mitschlagen, sondern auch Anfeuern, Zureichen von Gegenständen oder parteiergreifendes Unterstützen.

Nicht ausreichend sind bloße Neugier, reine Anwesenheit ohne Unterstützungswillen, Erste Hilfe, reines Erdulden des Angriffs oder eine klar abgrenzbare eigene Auseinandersetzung am Rand des Geschehens.

Nach § 231 Abs. 2 StGB ist nicht strafbar, wer an der Schlägerei oder dem Angriff beteiligt war, ohne dass ihm die Beteiligung vorwerfbar ist. Auch hier kommt es auf den konkreten Ablauf und die Beweislage an.

§ 231 STGB / SCHLÄGEREINicht die bloße Anwesenheit entscheidet. Tatbeitrag und Vorwerfbarkeit müssen konkret zugeordnet werden.
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SCHLÄGEREI / ZUORDNUNG

WER HAT WAS GETAN?Nicht bloß: wer war dabei.

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07 / NOTWEHR

Notwehr, Nothilfe und Aussage gegen Aussage

Notwehr und Nothilfe bei Körperverletzung

Nicht jede körperliche Einwirkung ist rechtswidrig. Insbesondere bei Körperverletzungsvorwürfen ist Notwehr einer der wichtigsten Verteidigungsansätze.

Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt gemäß § 32 StGB nicht rechtswidrig. Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

Wer geschlagen wird und den Angriff durch Wegstoßen beendet, kann gerechtfertigt handeln. Wer eine aggressive Person festhält, um andere zu schützen, kann ebenfalls gerechtfertigt handeln. Wer aber nach Ende des Angriffs weiter zuschlägt, obwohl keine Gefahr mehr besteht, kann den Bereich der Notwehr verlassen.

Aussage gegen Aussage bei Körperverletzung

Viele Verfahren wegen Körperverletzung beruhen auf widersprüchlichen Aussagen. Eine Person behauptet, sie sei angegriffen worden. Die andere Person sagt, sie habe sich nur verteidigt.

Zeugen erinnern sich unterschiedlich, manche haben nur einen Ausschnitt gesehen, manche standen unter Alkoholeinfluss. Deshalb müssen Aussageentstehung, Aussagekonstanz, Widersprüche, Verletzungsbild, objektive Spuren und mögliche Videoaufnahmen sorgfältig ausgewertet werden.

Mehr zu den besonderen Anforderungen an die Beweiswürdigung finden Sie auf der Seite Aussage gegen Aussage im Strafverfahren.

Lässt sich der Tatvorwurf nach vollständiger Auswertung der Aussagen und objektiven Beweismittel nicht hinreichend belegen, arbeiten wir konsequent auf eine Einstellung des Verfahrens hin.

NOTWEHR / STRAFVERTEIDIGUNGWer sich verteidigt hat, sollte den Ablauf nicht spontan erklären, sondern zuerst die Beweislage prüfen lassen.
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NOTWEHR / VERTEIDIGUNG

NOTWEHR.kann alles verändern.

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Keine spontane Einlassung. Aussage, Video, Verletzungsbild und Notwehr zuerst anhand der Akte prüfen.

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08 / VERTEIDIGUNG

Ablauf der Strafverteidigung im Überblick

01

Erste Einschätzung Ihrer Situation

Vereinbaren Sie einen Termin in der zentral gelegenen Kanzlei Caroline Kromer in München. In einem ersten Besprechungstermin können die Situation, vorhandene Unterlagen, der bisherige Verfahrensstand und offene Fragen rechtlich eingeordnet werden.

02

Akteneinsicht und Prüfung der Aktenlage

Zunächst wird Akteneinsicht beantragt. Erst auf Grundlage der Ermittlungsakte lässt sich der Tatvorwurf zuverlässig bewerten. Dabei wird geprüft, welche Aussagen, Verletzungsbilder, Videos oder sonstigen Beweise tatsächlich vorliegen.

03

Entwicklung einer Verteidigungsstrategie

Nach Auswertung der Akte werden der Akteninhalt und das weitere Vorgehen besprochen. Je nach Verfahrensstand kommen eine Stellungnahme, ein Antrag auf Einstellung des Verfahrens oder die gezielte Vorbereitung der Hauptverhandlung in Betracht.

Anwalt für Strafrecht bei Körperverletzung

Wird Ihnen ein Körperverletzungsdelikt vorgeworfen, sollten Sie einen Anwalt für Strafrecht in München kontaktieren, um die rechtliche Lage im konkreten Einzelfall einordnen zu lassen. Die Kanzlei ist auf Strafverteidigung in München ausgerichtet. Weitere Informationen zur Verteidigung in Strafsachen finden Sie auch unter Strafverteidiger München.

Die Kanzlei Caroline Kromer verteidigt Beschuldigte während eines laufenden Ermittlungsverfahrens ebenso wie bei Erhebung einer Anklage oder eines Strafbefehls wegen Körperverletzungsdelikten vor den Strafgerichten in München und bundesweit.

Im Mittelpunkt stehen Akteneinsicht, Prüfung der Beweislage, Notwehr- und Nothilfeansätze, Aussageanalyse, Verletzungsbild, mögliche Videoaufnahmen sowie das Erreichen des bestmöglichen Ergebnisses.

FAQ / KÖRPERVERLETZUNG / MÜNCHEN

SCHNELLEAntworten.

Was tun bei einer Vorladung wegen Körperverletzung?

Beschuldigte sollten bei einer Vorladung wegen Körperverletzung keine Angaben zur Sache machen, bevor die Ermittlungsakte bekannt ist. Sinnvoll ist zunächst Akteneinsicht. Erst danach sollte entschieden werden, ob und in welcher Form eine Einlassung abgegeben wird.

Welche Strafe droht bei Körperverletzung?

Bei einfacher Körperverletzung nach § 223 StGB droht Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Bei gefährlicher Körperverletzung nach § 224 StGB beträgt der Strafrahmen grundsätzlich Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.

Wann liegt gefährliche Körperverletzung vor?

Eine gefährliche Körperverletzung kann vorliegen, wenn die Körperverletzung etwa mit einer Waffe oder einem gefährlichen Werkzeug, gemeinschaftlich mit anderen Beteiligten, durch einen hinterlistigen Überfall oder mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung begangen wird.

Kann ein Glas oder eine Flasche ein gefährliches Werkzeug sein?

Ja. Ein Glas oder eine Flasche kann je nach konkreter Verwendung als gefährliches Werkzeug gewertet werden. Entscheidend ist, wie der Gegenstand eingesetzt wurde, gegen welchen Körperteil er gerichtet war und welche Verletzungsgefahr bestand.

Kann Notwehr bei Körperverletzung helfen?

Ja. Wenn sich eine Person gegen einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff verteidigt oder eine andere Person schützt, kann Notwehr oder Nothilfe in Betracht kommen. Entscheidend ist der konkrete Ablauf.

Was gilt bei Körperverletzungsvorwürfen gegen Sicherheitsmitarbeiter?

Bei Sicherheitsmitarbeitern muss geprüft werden, ob das Verhalten durch Hausrecht, Notwehr, Nothilfe oder Gefahrenabwehr gerechtfertigt war. Maßgeblich sind Erforderlichkeit, Verhältnismäßigkeit, Zeugen, Videoaufnahmen und der genaue Ablauf.

Kann ein Verfahren wegen Körperverletzung eingestellt werden?

Ja. Je nach Beweislage, Verletzungsbild, Vorstrafen, Verhalten nach der Tat und rechtlicher Bewertung kann eine Einstellung des Verfahrens in Betracht kommen.

MANDANTENSTIMMEN / STRAFVERTEIDIGUNG

VERTRAUEN.entsteht nicht durch Versprechen.SONDERN IM VERFAHREN.

Mandantinnen und Mandanten der Kanzlei Caroline Kromer schätzen insbesondere persönliche Mandatsführung, klare Kommunikation, schnelle Erreichbarkeit und eine ehrliche Einschätzung der Verfahrenslage. Gerade in umfangreichen Strafverfahren ist eine direkte und verlässliche Kommunikation entscheidend.

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„Hervorragende Unterstützung und erfolgreicher Ausgang.“

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Frau Kromer überzeugt durch ihre souveräne, bestimmte aber ruhige Art.
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STRAFVERTEIDIGUNG · KÖRPERVERLETZUNG · MÜNCHEN

JETZT.wenn der nächste Schritt entscheidet.

Caroline Kromer · Platzl 5 · 80331 Münchenkanzlei@kromer-legal.de ↗